Info-Nachmittag im Stadtteilzentrum West
Vorstandschefin der WG "Aufbau" beantwortete Fragen rund um die Betriebskosten
Die Betriebskostenabrechnung ist für gewöhnlich kein "Stoff" für einen entspannten Plausch an der Kaffeetafel. Im Stadtteilzentrum West in Merseburg sorgte das Thema am 16. Juli dennoch für gute Laune bei den Teilnehmern. In der durch die Fritz-und-Renate-Grabau-Stiftung betriebenen Einrichtung in der Oeltzschner Straße 9 war die Vorstandsvorsitzende der Wohnungsgenossenschaft „Aufbau“ Merseburg eG auf Einladung von Dr. Irina Hundt zu Gast, um über das oftmals eher leidige Thema zu informieren und alle Fragen der Anwesenden dazu zu beantworten, denn die meisten der Besucher des STZ sind gleichzeitig Mieter bei Merseburgs größter Wohnungsgenossenschaft.
Wie sich zeigte, haben die Damen und der anwesende Herr ihre Nebenkosten gut im Griff und sowohl Guthaben als auch Nachzahlungen bewegen sich laut ihren Schilderungen im ganz normalen Rahmen.
Einige Fragen wurden bezüglich des Abrechnungszeitraums der Kosten (laut Gesetzgeber sind das immer exakt zwölf Monate – unabhängig vom „Kalenderjahr“) gestellt, oder wie sich beispielsweise Gebühren für Müll und Grünpflege in der Abrechnung niederschlagen. Zudem erläuterte Barbara Schneider (im Bild 3. v. li.) noch, wie die WG „Aufbau“ als Vermieter versucht, eventuelle künftige Entwicklungen der Kosten für die Mieter verträglich in der jeweils neuen Berechnung „einzuplanen“ und anzupassen.
Zum guten Schluss wurde dann aber nach so vielen Zahlen und Fakten auf unterhaltsamere Dinge umgeschwenkt: Die gerade neu erschienene Mieterzeitung bot dafür ausreichend Stoff. Und zur großen Freude der Frauen fand sich die „Belegschaft“ aus dem Stadtteilzentrum West auch darin wieder!
Foto: WG "Aufbau" Merseburg eG